Zeckenschutz für Haustiere

Im Sommer hat die Zecke Hochsaison. Dabei kann sie nicht nur gefährlich für den Menschen werden, sondern auch für Ihre Haustiere: Diese werden wesentlich häufiger befallen als Menschen. Auch bei jenen können sie mitunter gefährliche Krankheiten, wie beispielsweise die Borreliose übertragen. Diesem Risiko wirken Sie am besten mit effektiven Maßnahmen zum Zeckenschutz entgegen.

Dies sind insbesondere sogenannte Kontakt-Antiparasitika. Diese chemischen Substanzen können durch das Abtöten der Parasiten auf der Haut mögliche Krankheitsübertragungen verhindern. Dadurch können sich die Zecken zwar frei auf dem Tier bewegen, sterben aber spätestens beim Biss ab. So kommt es erst gar nicht dazu, dass die Erreger und Viren übertragen werden. Hierfür können Sie sowohl Präparate, als auch spezielle Halsbänder mit verschiedenen Wirkstoffen einsetzen. Allerdings sollten Sie hierzu vorerst den Tierarzt Ihres Vertrauens konsultieren, um eventuelle Unverträglichkeiten abzuklären. Denn nicht jedes Mittel ist auch für jedes Haustier geeignet: Der Wirkstoff Permethrin ist beispielsweise für Hunde verträglich, für Katzen jedoch nicht.

Schützen Sie Ihr Haustier mit Präparaten oder einem speziellen Halsband

Sogenannte Spot-on-Präparate sind Mittel, die auf die Haut Ihres Haustieres getropft werden, insbesondere in den Nackenbereich. Dies verhindert, dass das Tier diese wieder ableckt. Dabei wird jedoch der gesamte Körper geschützt, da sich die Substanz schnell über die Talgdrüsen auf weitere Bereiche verteilt. Der Schutz bleibt in der Regel über mehrere Wochen hinweg bestehen und muss danach wieder aufgefrischt werden. Außerdem gibt es auf dem Markt zahlreiche Halsbänder zum Zeckenschutz, die Gifte gegen die Parasiten enthalten. Auch diese wirken über einen längeren Zeitraum und müssen dann erneuert werden.